Ingeborg Funcke, Atemtherapeutin/ - pädagogin
Atemrhythmus  / Lebensrhythmus


 

Den Atem erfahrbar zu machen, ihn durch Hingabe und Achtsamkeit zu spüren, ohne ihn willentlich zu steuern, ist ein Weg der Selbstwahrnehmung, der unsere Lebenskräfte stärkt. Das so wachsende Empfindungsbewußtsein für unseren Körper kann der Schlüssel zur Lösung von körperlichen und seelischen Festhaltungen sein.

Der  Atem wird in Gruppenarbeit und Einzelbehandlung vermittelt. Es geht hierbei um die Wahrnehmung der Atembewegung. Die Bewegung hilft, den Atem zu erfahren. Das geschieht über die drei Grundpfeiler: atmen – sammeln – empfinden; denn da, wo ich gesammelt bin, entsteht eine Empfindung, und der Atem kommt ins Fließen. „Ich nehme wahr, also BIN ICH.“ Diese Wahrnehmung ist reines Bewußtsein.

Ob ich nun die Atemarbeit in einer Gruppe ausführe durch sanfte Körperübungen, Dehnungen, Druckpuntkarbeit und Tönen von Vokalen oder in der Einzelbehandlung Atembewegungen hervorrufe, gefragt sind immer die seelische Anwesenheit (Sammeln), das leibliche Empfinden und der Atem.

Die Einzelbehandlung, die auf der Liege stattfindet, ist ein Atemgespräch zwischen Ihnen und mir. Ich durchschwinge den Körper, rege an oder lege meine Hände bewußt auf eine Stelle Ihres Körpers, damit der Atem ins Fließen kommt. Es geht darum, den Atem auszugleichen, die Über- und Unterspannungen ins Gleichgewicht zu bringen. Meine Hände arbeiten dort, wohin mich Ihre Atembewegung ruft. Ich orientiere mich dabei an Ihrem Atemrhythmus. Der frei zugelassene Atem nimmt Einfluß auf das vegetative Nervensystem und die Psyche. Der Stoffwechsel wird angeregt und die Atmung vertieft.

Personenansprache ist der Kern der Atembehandlung. Dabei meine ich immer den Menschen in seinem tiefsten Wesen und nicht den Muskel, den Knochen oder die Krankheit. Ich unterstütze den Menschen, seine Lebendigkeit im Körper auszufüllen.

Meine Webseite habe ich bewußt so gewählt, da die Atemwelle ein Ausdruck der Atemarbeit ist.

Ich lerne meine eigene Atembewegung kennen. Atem und Bewegung gehören zusammen wie das Meer und die Welle. Der Atemrhythmus ist wie der Meeresrhythmus. Ich kann die Wellen im Brust- und Bauchbereich erfahren, spüren, wie sie sich heben und senken. Im Idealfall ist mit der Atmung der gesamte Tonus (Spannungszustand) der Muskulatur bis in die Füße hinein an die Atemwelle angeschlossen. Es ist eine Strömungswelle. Ich fühle mich wohl.

 

 

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